Für immer Nichtraucher bleiben: Mit diesen 4 bewährten Methoden!

Nichtraucher bleiben

Für immer Nichtraucher bleiben: Nichtraucher werden ist nur der Anfang eines langen Weges. Denn nach den ersten Metern als frisch geborener Nichtraucher heißt es, unbeirrt weiterzugehen, ohne dass Sie sich von Versuchungen ablenken lassen.

Themenübersicht:

  1. Nichtraucher bleiben, heißt Versuchungen widerstehen
  2. 4 Tipps für frisch gebackene Nichtraucher
  3. Belohnen Sie sich für jeden rauchfreien Tag
  4. Warum Sie sich mit Nichtrauchern umgeben sollten

Nichtraucher bleiben, heißt Versuchungen widerstehen

Nichtraucher bleiben, ist eine große Herausforderung für frisch gebackene Nichtraucher. Zahlreichen Versuchungen müssen Sie als Ex-Raucher die Stirn bieten, wenn Sie nicht in Ihr altes verrauchtes Leben zurückverfallen möchten.

Ehemals starke Raucher, die vielleicht soeben ihren Onlinekurs der Rauchfrei University beendet haben, müssen auch nach dem Kursabschluss Durchhaltevermögen zeigen.

Auch solche, die ein Intensivprogramm mit Coach hinter sich haben, sind nicht gegen Rückschläge gefeit. Sie müssen nun nach der genommenen ersten und zugegebenermaßen schwierigen Hürde des Aufhören lernen, dauerhaft ohne Tabak zu leben.

Ex-Raucher müssen tagtäglich und völlig auf sich gestellt ihren eingeschlagenen Weg in ein rauchfreies Leben ohne Rückfälle weitergehen.

Will ein frisch gebackener Nichtraucher auch Nichtraucher bleiben, dann muss er wachsam sein und allen Versuchungen mit größter Härte entgegentreten.

4 Tipps für frisch gebackene Nichtraucher

#1 Keine Ausnahmezigaretten im Kreise von Freunden und Kollegen

Ein frisch gebackener Nichtraucher, der Nichtraucher bleiben möchte, darf sich nicht von rauchenden Freunden oder Kollegen zu einer „Ausnahmezigarette“ verleiten lassen.

Manche sogenannten Freunde die selbst rauchen, versuchen manchmal ihre Freunde die gerade mit dem Rauchen aufgehört haben dazu zu überreden, mal eine Ausnahme zu machen.

Nach dem Motto: „Eine Zigarette richtet schon nicht gleich Schaden an.“

Manche tun dies vielleicht aus Bosheit. Viele tun es jedoch einfach nur, um den nichtrauchenden Freund oder Kollegen auf die Probe zu stellen.

Wird er oder sie es auch wirklich durchhalten? – fragen sich viele, die selbst rauchen, schon mehrmals versucht haben von der Droge Tabak loszukommen, es aber nie wirklich geschafft haben.

In solchen Situationen heißt es für frisch gebackene Nichtraucher:

Durchhalten und allen Versuchungen widerstehen!

Unser Tipp: „Nein Danke“ sagen

Wer schwach schwach wird und zur Gelegenheitszigarette greift, gesteht sich diese Schwäche durch sein Verhalten auch gegenüber allen anderen Anwesenden ein.

Dieser eine Moment der Schwäche wird für Ewig erhalten bleiben.

Wenn Sie es nach Jahren vielleicht selbst bereits vergessen haben, dann könnte ein Freund Sie irgendwann wieder daran erinnern, wie Sie Ihre guten Vorsätze über den Haufen warfen. Und das nur wegen einer dämlichen Zigarette, die Ihnen in gut gelaunter Runde aufgeschwatzt wurde.

Dieser Moment der Schwäche könnte Ihnen im schlimmsten Falle von bösen Zungen gar als Charakterschwäche ausgelegt werden.

Wenn Ihnen als frisch gebackener Nichtraucher im trauten Kreise eine Zigarette angeboten wird, dann sollten Sie direkt und gut verständlich mit „Nein, danke!“ antworten.

Nichtraucher bleiben und nicht verleiten lassen von Freunden
Nicht verleiten lassen, Nein Danke sagen und Nichtraucher bleiben.

#2 Nicht heimlich rauchen

Vom heimlichen rauchen sollten Sie nicht einmal träumen!

Schließlich gewöhnt Sie sich das Rauchen ja nicht wegen den anderen oder der Meinung anderer ab, sondern wegen sich selbst.

Es geht um Ihre eigene Gesundheit, Ihre Fitness und zu einem nicht zu unterschätzenden Anteil um Ihren Geldbeutel.

Wenn Sie mit dem Gedanken liebäugeln, heimlich zu rauchen, dann liebäugeln Sie auch mit der Möglichkeit, sich selbst und völlig bewusst betrügen zu wollen. Das wäre ein absurdes Spiel. Denn warum sollten Sie sich selbst etwas vormachen wollen?

Es kann vorkommen, dass ein Erwachsener heimlich raucht, um diese Sucht vor seinen Kindern zu verbergen. Auf den ersten Blick scheint solches Verhalten nachvollziehbar und begründet.

Jedoch darf man sich fragen, inwieweit ein Mensch der sich selbst betrügt, befugt sein kann, als Erziehungsberechtigter seinem Nachwuchs erklären zu können, dass eben dieser Nachwuchs selbst nicht rauchen soll, weil das Rauchen schließlich ungesund sei.

Wer etwas von anderen verlangt, der sollte zuerst selbst mit gutem Beispiel vorangehen.

Falls Sie die Nikotinsucht noch nicht überwunden haben, dann sollte Sie offen damit umgehen und auch dazu stehen. Daran ist nichts verwerfliches. Heimlich rauchen hingegen ist aber ein absolutes No-Go.

#3 Keine Belohnungszigaretten rauchen

Was gibt es für einen Raucher und für Gelegenheitsraucher schöneres, als eine Belohnungszigarette?

Eine Belohnungszigarette:

  • nach getaner Arbeit
  • nach dem Sport
  • vor dem Einschlafen
  • nach dem Aufwachen.

Wer will kann sich für alles Mögliche belohnen.

Wenn es um Tabakkonsum geht, dann dürfen Sie sich einmal fragen, ob Sie sich durch das Rauchen nicht eher bestrafen anstatt zu belohnen.

Denn Tabak hat nachweislich eine stark schädigende Wirkung auf Ihren Organismus und sogar auf die Gesundheit umstehender Menschen, wenn sie den blauen Dunst ungefragt als Passivraucher einatmen müssen.

Bestrafen Sie sich nicht mit Belohnungszigaretten

Belohnungszigaretten sind also eigentlich keine Belohnungszigaretten sondern Strafzigaretten. Denn durch das Inhalieren des Nikotins bestrafen Sie Ihren Körper.

Sie tun sich nichts Gutes sondern etwas Schlechtes. Sie bestrafen sich und bezahlen auch noch Geld dafür beim Tabakhändler oder am Tabakautomaten.

Wenn Sie sich anstatt zu bestrafen wirklich belohnen möchten, dann sollten Sie sich nach getaner Arbeit lieber einen Orangensaft gönnen, einen Spaziergang allein oder mit Freunden, eine Runde auf dem Fahrrad, einen Apfel oder Ähnliches.

#4 Keine Entspannungszigaretten rauchen

Wenn es um Entspannungszigaretten geht, dann werden nicht nur frisch gebackene Nichtraucher schwach. Sondern sogar Nichtraucher, die tatsächlich noch nie „wirklich und ernsthaft geraucht haben“, sondern es eben nur tun, wenn es um die Entspannung nach der Entspannung geht.

Ein typischer Fall von Entspannungszigarette ist die Zigarette nach dem Sex. Wer sich ernst- und dauerhaft vom Rauch entwöhnen möchte, der sollte auch auf diese Zigarette nach dem Liebesspiel verzichten.

Wem es hilft, dem sei gesagt, dass Nikotin im Übrigen nicht entspannend sondern ganz ähnlich wie Kaffee aufputschend wirkt. Also kann von Entspannungszigarette sowieso keine Rede sein. Anstatt der „Zigarette danach“ liegt euch lieber in den Armen und genießen Sie die Zeit zu zweit, ohne abtörnenden Tabakatem.

Belohnen Sie sich für jeden rauchfreien Tag

Stellen Sie sich Ihr frisch gewonnenes Leben als Nichtraucher wie ein Springen von Ast zu Ast vor. Die Äste sind die Tage, die Sie als Nichtraucher bereits bestanden haben.

Erreichen Sie jedoch einmal einen Ast nicht, weil Sie schwach geworden sind und trotz aller guten Vorsätze geraucht haben, dann fallen Sie zwischen den Ästen hindurch ins Leere. Anschließend müssen Sie wieder mühsam den Baum hinaufklettern, um weiter von Ast zu Ast zu springen.

Im besten Fall erreichen Sie jeden Ast, ohne dabei herunterzufallen. Wenn Sie auf diese Art einmal eine gewisse Strecke zurückgelegt haben, dann können Sie dieses „Ast-zu-Ast-Beispiel“ ruhig wieder vergessen.

Nach einer gewissen Zeit und wenn Sie das richtige Momentum einmal erreicht haben, dann werden Sie von ganz alleine die Lust auf den Tabak verlieren. Irgendwann werden Sie sich vom Tabaksqualm anderer regelrecht angewidert fühlen und froh sein, dass Sie selbst dieser Sucht widerstanden haben.

Bis es jedoch soweit ist, belohnen Sie sich gerade in der ersten und schwierigsten Zeit als Nichtraucher für jeden erreichten Ast. Denn schließlich wollen Sie nicht nur jetzt Nichtraucher sein, sondern auch auf lange Sicht Nichtraucher bleiben!

So könnten Ihre Belohnungen für jeden erreichten tabakfreien Tag aussehen:

  1. Gönnen Sie sich eine Belohnung von dem Geld, das Sie durch Ihren bewussten Verzicht auf Tabak gespart haben (Legen Sie sich eine Extra-Sparbüchse hierfür an, wo Sie all das Geld hineingeben, was Sie normalerweise für Tabak ausgegeben hätten.)
  2. Gestatten Sie sich einen Besuch bei einem guten Freund.
  3. Fahren Sie allein oder mit Freund, Freundin oder Familie in einen Kurzurlaub.
  4. Spendieren Sie sich ein leckeres Essen.
  5. Gönnen Sie sich einen Konzertbesuch.
  6. Verschreiben Sie sich ausgedehnte Spaziergänge und genießen Sie die tabakfreie Luft.
  7. Belohnen Sie sich mit Dingen, die Ihnen wirklich guttun.

Warum Sie sich mit Nichtrauchern umgeben sollten

Umgeben Sie sich in Ihrer Freizeit und wenn möglich sogar im Berufsleben mit Menschen, die nicht rauchen. Denn wenn Sie eben erst Nichtraucher geworden sind und dauerhaft Nichtraucher bleiben wollen, dann ist es besser, wenn Sie sich gleich mit Nichtrauchern umgeben.

Auf diese Weise kommen Sie garnicht erst in Versuchung. Und Sie erleben an den gelebten Beispielen anderer Menschen die selbst nicht rauchen, wie man auch ohne Tabak ein erfülltes und noch dazu qualitativ besseres Leben führen kann.

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